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FREESKI SNOWBOARD STYLE - VERSANDKOSTEN-FREI AB €45,–
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Freeski-Guide

Verkaufsberatung FREESKI

Einsatzbereich

 

Bevor du dich festlegst, welchen Ski du erstehen möchtest, solltest du dir Gedanken machen, in welchem Terrain du dich bewegst. Damit du später richtig Spaß mit deinem Material hast, ist es immens wichtig, das passende Setup gewählt zu haben. Grundlegend gibt es zwei verschiedene Einsatzbereiche.

 

Freeski

Hierbei handelt es sich um Ski, die vorrangig auf der Piste und im Park genutzt werden. Der Freeski ist sowohl am Tip als auch am Tail aufgebogen, um damit vorwärts wie rückwärts zu fahren (dies sollte allerdings mittlerweile allen klar sein, also sorry für die Erklärung). Worauf ihr achten solltet, ist die Härte des Skis. Generell ist ein härterer Ski spurstabiler und damit bei hohen Geschwindigkeiten sehr gut zu kontrollieren und zu carven, ist aber auch nicht so fehlerverzeihend wie ein weicher. Der weichere Ski ist bei Sprüngen leichter zu landen und verkanntet nicht so schnell.
Wichtig ist auch die Breite unter der Bindung. Je taillierter der Ski ist, desto besser ist er zu carven. Allerdings ist ein breiterer Ski unter der Bindung viel stabiler auf Rails, und außerdem auch im Frühling bei weichem Schnee besser zu landen, da er nicht so tief einsinkt.

 

Freerideski

Die andere Variante ist das fahren, abseits der offiziellen Piste. Hier gilt es möglichst viel Auftrieb zu bekommen, um mit dem Ski nicht einzusinken. Die Breite der Schaufel sollte für einen Backcountry-Ski nicht unter 125 mm sein, und unter der Bindung sollten es mindestens 95 mm sein. Je nach Gewicht des Fahrers kann die Breite natürlich ein wenig variieren. Das Ganze geht allerdings auf Kosten des Radius. Dieser geht hoch bis 40 m, was Kurzschwünge zu einem fast unmöglichen Unterfangen macht (aber wer will das auch schon??). Dafür kann man es mit einer richtigen „Powderlatte“ im Tiefschnee richtig krachen lassen.
Auch bei den Freeride-Ski gibt es unterschiedliche Härtegrade. Der weichere Ski ist leichter zu drehen, und lässt sich deswegen auch leichter fahren, wird aber bei gespurtem Tiefschnee und hohen Geschwindigkeiten die Spur nicht optimal halten. Der harte Ski braucht Geschwindigkeit um agil zu werden, liegt dann aber auch wie auf Schienen im Schnee.
Unsere Empfehlung geht dahin, dass der Powderanfänger sich eher an den weichen Ski orientieren soll, und der Spezialist zu dem Härteren greift.

Sei dir darüber im Klaren, dass es keinen Ski gibt, der optimal in beiden Terrains ist. Du musst dich immer dazu entscheiden, was du öfter machst. Park/Piste oder Backcountry. Kompromisse gehst du immer in beide Richtungen ein. Perfekt ist es, wenn du dir für die Frühlingstage einen Freestyleski zulegen kannst, und für strahlendblauen Powdertage einen Freerideski.

 

Skilaenge

 

Freeski:
Beim Freeski kann der Ski dir zwischen Stirn und Kinn reichen. Ein längerer Ski gibt dir mehr Ruhe beim landen, lässt sich allerdings ein wenig langsamer und schwerer drehen. Auch in der Luft ist der kürzere Ski besser für Rotationen. Je besser du fährst und im Park zurechtkommst, desto länger kannst du auch den Ski wählen.

Freerideski:
Der Freerideski sollte für den Auftrieb länger sein. Er kann ruhig die eigene Körpergröße übersteigen. Damit ist er zwar ein wenig schwerer zu bewegen und benötigt ein wenig Geschwindigkeit, bietet aber Laufruhe und schwimmt oben auf. Für alle Skeptiker sei gesagt, dass sich ein Freerideski auch auf der Piste gut fahren lässt, allerdings sollte man dies doch nur machen, um wieder zu ordentlichen Powderhängen zu gelangen.

Zwar bieten Firmen wie z.B. Rossignol mit dem Scratch BC eine Variante an, die sowohl im Park wie auch im Backcountry funktioniert, allerdings ist das langfristig für den Spezialisten nicht die richtige Lösung. Diese Ski bieten sich allerdings an, wenn du dir nicht ganz sicher bist, wo du unterwegs sein wirst.

 Anbietende Firmen für Freeski:
K2
Armada
Völkl
Scott
Amplid
Line
4 Front
Rossignol
Dynastar

Anbeitende Firmen für Freeride–Ski/Backcountry-Ski:
K2
Armada
Völkl
Scott
Amplid
Line
4 Front
Rossignol
Dynastar

 

Skibindungen

Bei den Skibindungen gibt es eigentlich keine großen Unterscheide bei den verschiedenen Firmen. Hier helfen allerdings die Kleinigkeiten bei der Kaufentscheidung.
Die Freeskier unter euch wissen, dass bei den Bindungen die Stopper meist die Probleme aufwerfen können. Passt der Anpressdruck nicht ganz genau, hebt sich der Skischuh beim Rückwärtslanden ein wenig aus der Bindung raus, und der Stopper kommt in den Schnee. Passiert das, bricht der Stopper raus, und muss erneuert werden. Dieses Problem kommt bei den Look bzw. Rossignol Bindungen am wenigsten vor. Aber auch Marker ist nicht faul gewesen, und hat mit der Jester nachgelegt.
Abseits der Piste tritt dieses Problem nicht auf. Hier sollte man grundlegend nur darauf achten, dass der Einstellwert der Bindung auch zu dem Ski und zu dem Fahrergewicht passt. Es gibt nichts schlimmeres, als an einem perfekten Tag mit dem Skistock im Powder rumzustochern, da man den Ski verloren hat. Grob kann man sagen, dass Mädels in der Regel mit einem Einstellwert bis 12 ganz gut zurechtkommen, wogegen Jungs Bindungen ab einem  Einstellwert 14 nehmen sollten.
Wer mit seinem Ski auch mal ein wenig Bergauf gehen möchte, um die besseren Hänge zu erreichen, sollte sich eine Tourenbindung zulegen. Bis jetzt hat man durch eine Tourenbindung immer die Einschränkung gehabt, dass der Ski durch Verwindungen der Bindungen nicht mehr so optimal gelaufen ist. Damit ist jetzt dank Marker mit der Duke, bzw. mit der Baron Schluss. Dank diesen Bindungen ist es möglich, mit dem Freeride Ski bergauf zu gehen, und keine Einschränkung beim Abfahrvergnügen zu haben. Danke Marker!


Bei diesem Buyersguide sei abschließend zu sagen, dass wir mit unserer Empfehlung der Freeride Ski das Hauptaugenmerk auf den Spaß beim Abfahren gelegt haben, und den Kompromiss eher beim Gewicht eingehen. Damit ist der Ski beim Bergaufgehen ein wenig schwerer und nicht ganz so optimal, wobei die Abfahrt die beste Belohnung ist.

Wenn du noch weitere Fragen hast, sind wir gerne für dich da. Einfach eine Mail mit unserem Kontakt-Formular senden oder unter 0043-5285-63567 anrufen.

 

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